Optik und Aufbau eines Fragebogens, die Formulierung von Fragen und ihre Anordnung
in Gruppen sowie in einer Reihenfolge, die Strukturierung von Befragungen mit
Hilfe von Filterfragen oder auch die Konsistenzprüfung von Antworten über
Kontrollfragen dienen alle dem einen Ziel, einen Fragebogen zu erstellen, der
eine möglichst geringe bzw. späte Abbruchquote aufweist und auch für
den Teilnehmer von einigem Reiz ist. Es gilt, den einzelnen Teilnehmer anzusprechen
und ihn für eine Teilnahme zu gewinnen. In verschiedenen betriebsnahen
Befragungsbereichen, wobei insbesondere die Mitarbeiterbefragung hier eine Sonderstellung
einnimmt, gibt es auch eine sehr nachdrückliche externe Motivation –
um nicht zu sagen: Zwang -, an der Befragung teilzunehmen. Bei der großen
Masse der allgemeinen Befragungen, die insbesondere anonym durchgeführt
werden, hat man immer mit geringen Rücklaufquoten zu kämpfen, die
ggf. auch noch durch eine hohe Abbruchquote dermaßen ergänzt wird,
dass schon aus methodischer Sicht nicht genügend Daten vorhanden sind,
die Stichprobe nicht mehr repräsentativ ist oder evtl. sogar ein systematischer
und damit methodischer Fehler erst während oder nach der Befragung aufgedeckt
wird.
Optik und Aufbau eines Fragebogens, die Formulierung von Fragen und ihre
Anordnung in Gruppen sowie in einer Reihenfolge, die Strukturierung von
Befragungen mit Hilfe von Filterfragen oder auch die Konsistenzprüfung
von Antworten über Kontrollfragen dienen alle dem einen Ziel, einen
Fragebogen zu erstellen, der eine möglichst geringe bzw. späte
Abbruchquote aufweist und auch für den Teilnehmer von einigem Reiz ist.
Es gilt, den einzelnen Teilnehmer anzusprechen und ihn für eine Teilnahme
zu gewinnen. In verschiedenen betriebsnahen Befragungsbereichen, wobei
insbesondere die Mitarbeiterbefragung hier eine Sonderstellung einnimmt,
gibt es auch eine sehr nachdrückliche externe Motivation um nicht zu
sagen: Zwang -, an der Befragung teilzunehmen. Bei der großen Masse der
allgemeinen Befragungen, die insbesondere anonym durchgeführt werden,
hat man immer mit geringen Rücklaufquoten zu kämpfen, die ggf. auch noch
durch eine hohe Abbruchquote dermaßen ergänzt wird, dass schon aus
methodischer Sicht nicht genügend Daten vorhanden sind, die Stichprobe
nicht mehr repräsentativ ist oder evtl. sogar ein systematischer und
damit methodischer Fehler erst während oder nach der Befragung aufgedeckt
wird.
Verschiedene Aspekte dienen dazu, einen methodisch angemessenen Fragebogen zu erstellen und eine hohe Qualität der Datenerhebung zu erreichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, den Teilnehmer für die Teilnahme zu gewinnen und ihn nicht nur überhaupt zum Ankreuzen zu bewegen, sondern natürlich auch zu einer intensiven Beschäftigung mit den Fragen einzuladen, sodass qualitativ gute Ergebnisse gesammelt werden.
Trotz eines einmal überzeugten Teilnehmers, gibt es gleichzeitig aber auch so genannte Fragebogeneffekte, welche die Datenerhebung unter Risiko stellen und dazu führen können, dass verzerrte Antworten erhoben werden, die bei einem anders aufgebauten Fragebogen bzw. einer gänzlich anderen Vorgehensweise nicht in diesem Maße oder auch gar nicht zu beobachten gewesen wären. Fragebogen-Konstruktion und die Wechselwirkung mit dem Teilnehmer und seinen Reaktionen auf die Befragungssituation sind selbst wiederum Gegenstand der empirischen Sozialforschung und können bei Anwendung von weiteren Instrumenten im Rahmen der späteren Auswertung und auch schon während des Designs in Maßen kontrolliert werden.
Dieser Abschnitt beschäftigt sich nach der Darstellung von Fragen und ihren Eigenschaften nun mit ihrer Umgebung, weiteren Elementen des Fragenbogens, seinem Aufbau und seinen Konstruktionsbedingungen sowie weiteren Eigenschaften.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, gilt die Fragebogen-Konstruktion doch noch eher als Kunstlehre denn als gesicherte Vorgehensweise mit klaren und wiederholbaren Regeln, die auch von Anfängern auf diesem Beginn beherzigt und mit Erfolg eingesetzt werden könnten. Im Regelfall sind hier immer noch Bauchgefühl und Erfahrung gefragt, die beide auch mit einem Vorwissen über die Teilnehmereigenschaften gepaart sein sollten.
In den vergangenen Abschnitten wurden nun schon der Aufbau eines
Fragebogens in einer Makro- und Mikrostruktur sowie zusätzliche Aspekte
wie die Interaktivität vorgestellt. Dieser Abschnitt dringt nun noch
tiefer in den Fragebogen ein und betritt die Hemisphäre der Frage selbst.
Diese lässt sich wiederum in zwei Teile aufteilen, nämlich in den der
Fragen- und den der Antwortdarstellung. Wenn man gemeinhin von Frage
spricht, zieht man eigentlich gedanklich ein Kästchen um diese beiden
Teile, da sie ja tatsächlich bei der Betrachtung eines konkreten
Fragebogens als Einheit dargeboten werden. Steht man allerdings vor der
Herausforderung, selbst einen Fragebogen zu erstellen, dann wird man sich
ebenfalls perspektivisch vom Phänomen zu den Indikatoren und von diesen
zu konkreten Items und Fragen hangeln. Schließlich muss man sich dann
entscheiden, wie eine konkrete Frage in ihrem Frageteil formuliert wird
und wie ihre zugeordnete Skala im Antwortteil grafisch oder textuell
repräsentiert wird. Genau um diesen Aspekt geht es in diesem Abschnitt,
der vor allen Dingen eine Reihe von typischen und gängigen Beispielen wie
auch einige seltene bzw. sehr multimedial ergänzte Darstellungsformen
vorstellt.
Die Präsentation der Fragen und Antworten muss sich in vielfältiger Weise
auch noch den Anforderungen an der konkreten Formulierung derselben
unterordnen. Wenn man davon ausgeht, dass der Inhalt des Fragebogens in
unterschiedlichen Ausgabevarianten angeboten wird, kann man nicht immer
sicher sein, dass die konkrete einzelne Darstellung tatsächlich exakt dem
entspricht, was man in einer Vorschau oder im Rahmen einer Besprechung
vor Augen gehabt hat. Dies ist auch einer der Gründe, warum gerade eher
einfach gestaltete Fragebögen im Umlauf sind, die sozusagen unter allen
Bedingungen eine gleiche durchschnittliche Figur abgeben.
In diesem Abschnitt geht es nun noch darum, welche Anforderungen an die Formulierungen zu stellen sind bzw. welche allgemeinen Regeln bei der Formulierung von Fragen und Antworten zu berücksichtigen sind. Dabei werden auch eine Reihe von Beispielen verwendet, die im direkten Kontrast von guten und weniger guten oder einfach nur ungünstigen oder sogar falschen Formulierungen oftmals schon ohne Erklärung, welche Variante nun diejenige ist, der man den Vorzug geben sollte, verständlich sein dürften.